NATO-Frühwarnflotte

Zu Beginn der 70er Jahre ergaben von den obersten NATO-Befehlshabern in Auftrag gegebene Studien, dass ein luftgestütztes Frühwarn-Radarsystem (AEW- bzw. Airborne Early Warning System) die Luftverteidigungsfähigkeit der NATO erheblich verbessern würde. Im Dezember 1978 wurde im Ausschuss für Verteidigungsplanung (Defence Planning Committee) der NATO eine Regierungsvereinbarung über die Beschaffung und den Betrieb eines NATO-eigenen AEW-Systems unterzeichnet. Mit dieser Entscheidung riefen die Mitgliedstaaten das größte gemeinsam finanzierte Beschaffungsprogramm ins Leben, das jemals von der NATO durchgeführt wurde.

Mit der Aufstellung der NATO-Frühwarnflotte (NAEW&C-Flotte) wurde im Januar 1980 begonnen, und am 17. Oktober 1980 wurde ihr vom Ausschuss für Verteidigungsplanung der Status einer NATO-Kommandobehörde zuerkannt. Das Hauptquartier des Flottenkommandos befindet sich in Mons (Belgien) und ist mit SHAPE (Supreme Headquarters Allied Powers Europe – Oberstes Hauptquartier der Alliierten Mächte Europa) zusammengelegt. Die Position des Kommandeurs der NATO-Frühwarnflotte wird im turnusmäßigen Wechsel durch einen Generalmajor der deutschen oder der US-Luftwaffe eingenommen. Stellvertretender Kommandeur ist immer ein Air Commodore (Brigadegeneral) der britischen Royal Air Force (RAF). Das Flottenkommando ist dem SACEUR (Supreme Allied Commander Europe – Oberster Alliierter Befehlshaber Europa) direkt unterstellt.

Die NAEW&C-Flotte besteht derzeit aus zwei operationellen Einsatzverbänden: dem multinationalen NATO E-3A-Verband in Geilenkirchen (Bundesrepublik Deutschland), dem 16 Boeing E-3A-Luftfahrzeuge für den Einsatz zur Verfügung stehen, und der britischen E-3D Component mit 7 E-3D-Luftfahrzeugen in Waddington (Großbritannien), deren Besatzungen ausschließlich aus Personal der Royal Air Force bestehen. Am 1. Juli 1992, als die britische E-3D Component offiziell ihre Einsatzreife (IOC) erklärte, wurde das Konzept einer “gemischten” NAEW&C-Flotte verwirklicht.

Während am AWACS-Programm der NATO fünfzehn Nationen beteiligt sind (Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Staaten), wird das Militärpersonal des NATO E-3A-Verbandes von 13 Nationen gestellt (Großbritannien betreibt sein eigenes E-3-System und Luxemburg stellt kein Militärpersonal). Die NATO E-3A-Luftfahrzeuge werden seit Februar 1982 von ihrem Haupteinsatzflugplatz (Main Operating Base) in Geilenkirchen aus eingesetzt. Vorgeschobene Einsatzflugplätze (Forward Operating Bases/Location) befinden sich in Trapani (Italien), Aktion (Griechenland), Konya (Türkei) und Oerland (Norwegen).

Die normale Einsatzhöhe der E-3-Luftfahrzeuge beträgt 9.500 m. Aus dieser Einsatzhöhe kann eine einzelne E-3 den Luftraum in einem Umkreis von mehr als 400 km überwachen und über digitale Datenverbindungen Informationen mit Befehlshabern am Boden und mit Befehlshabern von Seestreitkräften austauschen. Somit kann ein solches Luftfahrzeug, selbst wenn es weit im Innern des eigenen Luftraums eingesetzt ist, Frühwarninformationen über tieffliegende und in großer Höhe fliegende Luftfahrzeuge liefern, die über dem Gebiet eines möglichen Angreifers operieren. Die Hauptaufgabe der NAEW&C-Flotte ist die Luftraumüberwachung, aber sie kann auch Aufgaben der taktischen Gefechtsführung wahrnehmen, z.B. Unterstützung und Leitung eigener Luftfahrzeuge bei offensiven oder defensiven Operationen im Kampf gegen das gegnerische Luftkriegspotential, Luftnahunterstützung, Abriegelung des Gefechtsfeldes aus der Luft, Such- und Rettungsdienst (SAR) für Kampfeinsätze, Aufklärung, taktischer Lufttransport und Luftbetankungseinsätze.

Das über verschiedene Betriebsarten verfügende Radar der E-3-Luftfahrzeuge kann in Bewegung befindliche Ziele von unerwünschten Bodenechos unterscheiden, indem es das Doppler-Prinzip nutzt. Die E-3-Besatzungen sind somit in der Lage, tieffliegende Luftfahrzeuge zu erfassen und zu verfolgen. In der Betriebsart ‚Maritime Mode’ (Seeraumüberwachung) kann das Radar der E-3-Maschinen außerdem zur Erfassung und Verfolgung von Schiffsbewegungen eingesetzt werden.

Der NATO E-3A-Verband

Der E-3A-Verband ist einer von zwei Einsatzverbänden der NATO-Frühwarnflotte (NATO Airborne Early Warning & Control Force). Er ist der erste multinationale fliegende Verband der NATO und damit einzigartig in der Militärgeschichte. Der E-3A-Verband hat den Auftrag, Flugzeuge und ausgebildete Besatzungen bereitzustellen, um Überwachungs- und/oder Leiteinsätze zu fliegen, wann immer dies vom Kommandeur der NATO-Frühwarnflotte im Auftrag des Obersten Alliierten Befehlshabers Europa (Supreme Allied Commander Europe - SACEUR) angeordnet wird.

Der Aufbau des E-3A-Verbandes begann im Januar 1980. Im Oktober 1980 wurde ihm durch den Ausschuss für Verteidigungsplanung (Defence Planning Committee) der NATO der Status eines internationalen militärischen Hauptquartiers zuerkannt. Der Flugbetrieb wurde im Februar 1982 nach Auslieferung der ersten E-3A-Maschine aufgenommen. Am 28. Juni 1982 wurde der Verband offiziell in Dienst gestellt und zum Ende des Jahres 1988 erreichte er die volle Einsatzfähigkeit (Full Operational Capability).

Der Verband ist in fünf Hauptfunktionsbereiche gegliedert: Operations Wing (Fliegende Gruppe), Logistics Wing (Technische Gruppe), Base Support Wing (Einsatzunterstützungs-gruppe), Training Wing (Ausbildungsgruppe) und Information Technology Wing (IT-Gruppe); hinzu kommen die üblichen Stabsabteilungen. Jede Gruppe wird von einem Oberst aus einem der NATO-Mitgliedstaaten geführt. Die Position des Verbandskommandeurs (Component Commander) wird im turnusmäßigen Wechsel durch einen Brigadegeneral der deutschen oder der US-Luftwaffe eingenommen. Die Gesamtpersonalstärke dieser multinationalen Einheit umfasst rund 2.500 Soldaten und Zivilbedienstete in integrierten Funktionen, sowie zusätzlich etwa 450 militärische und zivile Mitarbeiter in Unterstützungsfunktionen, z.B. bei der Standortverwaltung, den nationalen Unterstützungseinheiten und den Sozialbetreuungseinrichtungen (MWA).

Der Verband verfügt über 17 E-3A-Flugzeuge und drei Ausbildungs-/Transportflugzeuge (Trainer Cargo Aircraft – TCA). Normalerweise befindet sich jeweils nur ein Teil der E-3A-Maschinen auf dem NATO-Flugplatz Geilenkirchen; die übrigen sind auf die vorgeschobenen Einsatzflugplätze des Verbandes (Forward Operating Bases/Location – FOB/FOL) oder auf andere alliierte Flugplätze verlegt. Die FOB/FOL befinden sich in Aktion (Griechenland), Trapani (Italien), Konya (Türkei) und Oerland (Norwegen). Die FOB/FOL sind ausnahmslos auf Flugplätzen des jeweiligen Gastgeberstaates eingerichtet. An jedem dieser Standorte sind auch etwa 30 Bedienstete des E-3A-Verbandes beschäftigt. Diese Mitarbeiter sind NATO-Bedienstete, die dem E-3A-Verband unterstellt sind, sie kommen jedoch alle aus den jeweiligen Gastgeberstaaten.

30 multinationale Besatzungen, deren Mitglieder aus 16 der 28 NATO-Mitgliedstaaten stammen, sind den drei E-3A-Staffeln und einer TCA-Staffel unterstellt. Hinzu kommt die Aircrew Training Squadron (Ausbildungsstaffel für Luftfahrzeugbesatzungen), die der Training Wing angehört.

Das Wappen des E-3A-Verbandes

Das Wappen des E-3A-Verbandes der NAEW&C-Flotte zeigt oben in der Mitte den NATO-Stern und 
darunter in zentraler Position ein E-3A-Fluzeug, das aus dem Bild herauszuragen scheint und von 
dem drei Blitze ausgehen. Im Hintergrund sieht man einen dunkelblauen Globus und darüber einen 
Farbgradienten von Orange zu Gelb.

Der NATO-Stern steht als Symbol für die Mitglieder des Bündnisses, die die erste multinationale 
fliegende Einheit der NATO betreiben und unterstützen. Das hervorgehobene Bild der E-3A stellt 
das Luftfahrzeug dar, das aus seinem Einsatzraum in der Luft Überwachungs- und Führungsaufgaben 
erfüllt. Die Blitze symbolisieren die schnelle Weitergabe von Informationen mit Hilfe der 
Kommunikationstechnologie des 21. Jahrhunderts.

Der stilisierte Globus steht als Symbol für die globale Rolle der NATO im Rahmen der 
NATO-Reaktionskräfte (NRF). Der auffallende orange-gelbe Farbgradient zeigt die Morgenröte kurz 
vor Tagesanbruch und symbolisiert den Beginn einer neuen Ära für den NATO E-3A-Verband mit 
seiner vor Kurzem modernisierten AWACS-Flotte.

Das gesamte Wappen stellt die globale Rolle des modernisierten AWACS-Verbandes als bedeutendes 
Instrument der NATO zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit dar.	

 

Der NATO-Flugplatz Geilenkirchen

Der NATO-Flugplatz Geilenkirchen, Standort des E-3A-Verbandes der NAEW&C-Flotte, liegt vier Kilometer westlich der Stadt Geilenkirchen in der Bundesrepublik Deutschland, direkt an der niederländischen Grenze.

Der Haupteinsatzflugplatz (Main Operating Base - MOB) des Verbandes wurde der NATO am 31. März 1982 durch den Gastgeberstaat übergeben.

Der von einem bewaldeten Naturschutzgebiet und Ackerland umgebene Flugplatz wurde nach dem zweiten Weltkrieg von der britischen Luftwaffe (Royal Air Force - RAF) errichtet. Von Mai 1953 bis Januar 1968 wurde die als “RAF Geilenkirchen” bzw. bei der örtlichen Bevölkerung als „Flugplatz Teveren“ bekannte Anlage von den Briten als Jagdfliegerhorst für verschiedene Jagdstaffeln der Royal Air Force genutzt.

Im Januar 1968 wurde der Flugbetrieb in Geilenkirchen eingestellt. Im März 1968 wurde der Flugplatz an die deutsche Luftwaffe übergeben. Im August 1968 wurde er Standort des mit Pershing-Raketen ausgerüsteten Flugkörpergeschwaders 2 der deutschen Luftwaffe und des zur Unterstützung angegliederten 85th US Army Field Artillery Detachment.

Nach der Entscheidung, den Flugplatz zur Haupteinsatzbasis des NATO E-3A-Verbandes zu machen, wurden 1980 umfangreiche Baumaßnahmen in die Wege geleitet, um geeignete Einsatz- und Unterstützungseinrichtungen für die Unterbringung des E-3A-Verbandes bereitzustellen. Inzwischen sind die meisten Gebäude auf dem Flugplatz renoviert bzw. entsprechend dem heutigen Standard umgestaltet worden. Verschiedene neue Gebäude wurden errichtet. Zu den wichtigsten Baumaßnahmen auf dem Flugplatz, der sich über eine Fläche von 620 Hektar erstreckt, gehörten eine neue 3,4 km (10.000 Fuß) lange und 45 m (150 Fuß) breite Start- und Landebahn, neue Hallenvorfelder und Rollbahnen, ein neuer Kontrollturm, ein neues Gebäude der Information Technology Wing (in dem auch die Flugsimulatoren und Einsatzsimulatoren untergebracht sind), Unterkunftsgebäude, sowie umfangreiche Renovierungsarbeiten an den vier vorhandenen Luftfahrzeug-Hallen.

Im Januar 1980 traf das erste Personal des E-3A-Verbandes auf dem Flugplatz ein. Bis Ende 1981 hatte das deutsche Flugkörpergeschwader den Flugplatz verlassen und war nach Niederheid, im Norden von Geilenkirchen, verlegt worden. Das 85th US Army Field Artillery Detachment verblieb bis zu seiner Auflösung im Juli 1991 auf dem Flugplatz.

 

Besatzung:

 

Fliegende Besatzung:

2 Piloten

1 Navigator 

1 Bordmechaniker

 

Taktische Besatzung:

1 Taktischer Einsatzleiter (Tactical Director)

1 Chef-Jägerleitoffizier (Fighter Allocator)

2 Jägerleitoffiziere (Weapons Controller)

1 Luftlageoffizier (Surveillance Controller)

1 ESM-Offizier (Passive Controller)

3 Radarflugmelder (Surveillance Operator)

1 Funkmechaniker (Communications Technician)

1 Radartechniker (Radar Technician)

1 Computertechniker (System Technician) 

 

Die Gesamtzahl der Besatzungsmitglieder kann dem jeweiligen Auftrag entsprechend variieren.

Radarerfassungsbereich:

Eine einzige NATO E-3A, die in einer Flughöhe von 9.150 m / 30.000 ft operiert, hat einen Erfassungsbereich von über 312.000 km2. So ermöglichen drei E-3A, die in überlappenden Einsatzräumen operieren, der NATO eine vollständige Radarüberwachung des mitteleuropäischen Raumes. Die E-3A kann tieffliegende Flugziele bis zu einer Entfernung von etwa 400 km (215 Seemeilen) und Flugziele in mittleren Höhen bis 520 km (280 Seemeilen) erfassen.

 

Hauptauftragnehmer:

The Boeing Company, Seattle, Washington, USA

 

Haupteinsatzflugplatz

(Main Operating Base - MOB): Geilenkirchen, Bundesrepublik Deutschland

 

Vorgeschobene Einsatzflugplätze

Forward Operating Bases – FOB:

Konya, Türkei

Aktion, Griechenland

Trapani, Italien

 

Forward Operating Location – FOL:

Oerland, Norwegen

 

Kosten pro Flugzeug:

70 Millionen US Dollar (Stand Juni 1977)

Modernisierungsprogramme für die E-3A-Flotte

Im Jahre 1987 nahmen die NATO-Befehlshaber den Vorschlag für ein umfassendes Modernisierungsprogramm für die E-3A-Flotte der NATO an, und einige Jahre später genehmigten die beteiligten Staaten die Finanzierung dieses Programms. Die fortlaufende Modernisierung des Fernmelde-, Navigations- und Radargeräts sowie der Bedienerkonsolen begann im Jahr 1991; die im mittelfristigen Modernisierungsprogramm enthaltenen Projekte werden voraussichtlich bis 2007/2008 abgeschlossen sein.

 

Dez. 1978         Entscheidung der NATO, eine Flotte von 18 NATO E-3A-Luftfahrzeugen zu beschaffen.

1979 – 1985      Aufbau der E-3A-Flotte der NATO (Stand der Technik: Mitte der siebziger Jahre).

1987                Die obersten NATO-Befehlshaber verabschiedeten einen Modernisierungsplan für das NATO-Frühwarnsystem (NAEW System Improvement Plan - NASIP), in dem die kurz-, mittel- und langfristigen Einsatzforderungen für die Modernisierung der E-3A-Flotte der NATO enthalten waren.

1990                Die am Programm beteiligten Staaten (NAPMO) genehmigten die Finanzierung des kurzfristigen Modernisierungsprogramms für die E-3A-Flotte der NATO.

1991 – 1999      Durchführung des kurzfristigen Modernisierungsprogramms:

Die erste Phase, die 1997 abgeschlossen war, umfasste folgende Projekte: Erhöhung der Speicherkapazität des Rechnersystems, störsicheres UHF-Fernmeldesystem, Bedienerkonsolen mit Farbbildschirmen, neues Datenübertragungssystem (Link 16), Gerät für elektronische Unterstützungsmaßnahmen (ESM).

Die zweite Phase, die das Modernisierungsprogramm für das Radarsystem (RSIP) beinhaltete, wurde im Januar 2000 abgeschlossen.

1994                Die obersten NATO-Befehlshaber und das NATO-Frühwarnflottenkommando überprüften die mittelfristigen Einsatzforderungen und legten entsprechende Prioritäten fest.

1997                Genehmigung des mittelfristigen Modernisierungsprogramms für die E-3A-Flotte der NATO durch das Direktorium der NAPMO.

1998 - 2007/8  Durchführung des mittelfristigen Modernisierungsprogramms, das neun Hauptprojekte umfasst:

                                       • Verbesserung der Schnittstelle Mensch-Maschine

                                       • Multisensor-Integration

                                       • Automatisierte digitale Sprechfunkfrequenzwahl

                                       • Modernisierung des Navigationssystems (GPS/GINS)

                                       • Breitband-VHF-Funkgeräte

                                       • UHF-Satellitenkommunikation

                                       • Zusätzliche Bedienerkonsolen

                                       • Neuer IFF-Transponder

                                       • Neues IFF-Abfragegerät

Dec 2008         Abschluss des mittelfristigen Modernisierungsprogramms (NMT). Dies umfasste die Umrüstung von 17 E-3A-Luftfahrzeugen und zwei
                      Einsatzsimulatoren. Gesamtkosten: 1,6 Milliarden US-Dollar.

 

Oct 2014         Digital cockpit upgrades to the NATO E-3A AWACS fleet. The Diminishing Manufacturing Sources Replacement of Avionics for Global

                      Operations and Navigation (DRAGON) program replaces the E-3A's analog cockpit with digital displays, new identification friend or foe, and

                      upgrade weather radar. The U.S. Air Force and NATO are cooperating on the development stage of the program, but plan to issue separate

                      production contracts. The first Alliance aircraft arrived for upgrades in Seattle, Wash., in August 2013, making its first post-upgrade flight

                      Dec. 31, 2014. The aircraft is expected to be redelivered in 2016, and fleet-wide upgrades to be completed by 2018.

 

Last update: July 2015

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